Druckschrift 
Johanne und Louise oder Die Familien der Deportirten / von Eugène Sue ; Deutsch von Julius Werner
Entstehung
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Hanne, das Kind ins Nebenzimmer tragend.

Ich danke, Vater! Marie zünde das Feuer ſchnell anz ich will wie gewöhnlich die Suppe für uns Alle kochen; wir dürfen keine Unbeſonnenheiten begehen.

Peter. Wir haben heute Morgen keinen Hunger, Mutter. Hanne im Nebenzimmer

Man muß doch eſſen, ihr Kinder, ſonſt kommt man in Gefahr, ſchwach und krank zu werden — — — — und das müßte noch geſchehen! (Zu Dominik.) Küſſe mich, kleiner Engel, und ſchlafe gut. (Sie kehrt ins Zim⸗ merzurück.) Nun auf, Marie! mache ſchnell Feuer; Du, Peter, eile zum Ziehbrunnen und hole Waſſer. (Sie nimmt den gußeiſernen Hafen, der am Keſſelbacken hängt, herab. während Peter und Marie geſchäftig die erhaltenen Befehle vollſtrecken.. Wir müſſen unſere Suppe eſſen, Vater, um bei Kräſten zu bleiben. Ach! es iſt nicht genug, daß man Kummer hat, man muß ihn auch ertragen können.

Vater Birnbaum.

Mein Gott! wie hat Sylvan mit der Kugel im

Bein ſich bis zur Mergelgrube ſchleppen können? Hanne beſchäftigt, die Suppe zu bereiten.

Mein armer Mann ſtützte ſich auf meine Kleine und mich und blieb beinahe bei jedem Schritt ſtehen; wenn er nicht mehr laufen konnte, trugen wir ihn und Marie hielt dann das verwundete Bein. Ich bin ziemlich ſtark, aber ſeht, Vater, ich fühlte mich da noch zehnmal ſtär⸗ ker! (Sie wendet ſich an ihr Töchterlein) Hole das Brod im Backtrog und bringe es mir. (Zu Vater Birnbaum:) Glücklicherweiſe war es mondhell; als wir zur Mergel⸗ grube kamen, ließ ich Sylvan und Marie unter einem Baum zurück und trat in die Höhle. Ich zündete die Kerze an, die ich mitgenommen hatte, und bemerkte im