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Johanne und Louise oder Die Familien der Deportirten / von Eugène Sue ; Deutsch von Julius Werner
Entstehung
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lie ſetzen und einige von den Sachen vortragen, die Sie ſo eben hörten; und wenn ich ihnen daun meinen Pack mit den biſchöflichen Broſchüren zeige, ſo geſchieht es jedenfalls nur, um ihnen anzuempfehlen, niemals der⸗ gleichen Waare zu kaufen, oder um ihnen einige Stellen vorzuleſen, die ich ihnen ſo erklären werde, daß ſie einen Eckel vor aller Propaganda der Weißen und der Schwar⸗ zen bekommen ſollen. Und nun, Bürger; was ſagen Sie nun zu meinem Vorhaben?

Was ich dazu ſage! rief ich von ſolcher Hingebung gerührt aus. — Ich glaube, daß Sie auf dieſe Weiſe unſerer Sache unermeßliche Dienſte leiſten können.

Wohlan denn, Bürger! Sie machen mir da gu⸗ ten Muth und gute Hoffnung. Leben Sie wohl! Ich S Ihnen nach meiner erſten Rundreiſe Rechenſchaft ablegen.

Seinen Vorſätzen getreu, durchwanderte Kleinhans unſer Departement, indem er, wie er ſcharfſinnig aus⸗ gedacht, hauptſächlich die von den bevölkerten Haupt⸗ orten entfernten Plätze beſuchte; denn in den Hauptver⸗ kehrsplätzen macht ſchon die Annäherung und Berührung der Männer unter ſich dieſelben, wie auch ihre Bil⸗ dungsſtufe ſei, für die Mittheilungen der Gedanken empfänglicher und tauglicher, das Gerechte und Wahre aufzufaſſen.

Kleinhans Propaganda war von einem Exfolg, wie er und ich ihn erwarteten. Ich ſah ihn von Zeit zu Zeit nach ſeinen Rundreiſen und lieh ihm einige gute Geſchichtswerke, in denen er Nahrung für ſeine leiden⸗ ſchaftliche Wißbegierde fand. Er war ein entſchloſſener, gerader und äußerſt aufrichtiger Kopf, ein ehrliches, warmes Gemüth. Sein Geſicht war ſanft und bleich; ſein Körper war klein und ſehr ſchwächlich und konnte nur in der Gewalt ſeiner Ueberzeugung die Kraft ſchö⸗ pfen, von Morgens früh bis Abends ſpät niedergedrückt von der Wucht des ſchweren Ballens mit den bisthüm⸗