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Tiſch und einige Stühle; Alles glänzte vor. Reinlichkeit. Ueber dem großen Rauchfange des Kamins hing ein doppelläufiges Jagdgewehr; denn Sylvan war ein guter Schütze und wurde oft zu den Wolfsjagden berufen, welche im Winter in dem Walde von Mareuil ſtatt⸗ fanden.
Der alte Vater Birnbaum, der an dieſem Abend keine Schmerzen hatte ſaß an einer Ecke des Heerdes auf einem Schemel und ſchnitzte, ſein Pfeifchen ſchmauchend, an einem Holzſchuhe; Hanne, eine ſchöne, ſchlanke, ſechsunddreißigjährige Brünette, deren Angen ſo ſchwarz waren, wie ihre Zähne weiß, war beſchäftigt, das Wickelzeug für ihr viertes Kind zuzuſchneiden und zu nähen, das in etwa zwei Monaten zur Welt kommen ſollte. Der kleine Dominik, ſaß zu ihren Füßen und ſtützte ſein Köpfchen auf die Kniee der Mutter; Marie ſtrickte und Peter bemühte ſich mit Hülfe eines Schnitz⸗ eiſens und eines Meſſers einen Heurechen zu fertigen; Sylvan las beim Schimmer einer kleinen kupfernen Schnabellampe eine halb zerriſſene Zeitung, welche ihm ein befreundeter Wirth von St. Laurent des⸗Eaux geliehen. Es war die Conſtitution, ein republikaniſches Blatt von Hrleans, das mein ausgezeichneter, jetzt flüchtiger Freund Herr Tavernier mit ebenſoviel Patriotismus als Talent und Muth redigirte. Möge ihm dieſe Erinnerung eines Verbannten in der Verbannung angenehm ſein!
Je weiter Sylvan las, deſto mehr verfinſterten ſich ſeine männlichen und offenen Züge. Johanne bemerkte es zuerſt und ſagte munter:
„Was fehlt Dir denn, Sylvan? Du ſiehſt ja ganz traurig ans. Du machſt ein Geſicht wie unſer Kirchen⸗ diener, wenn er ſieht, daß der Korb mit dem geweihten Brod leer iſt. Der dicke Vielfraß! — — Wart' ein wenig, ich will Dich aufheitern. — — Nun, ſieh mich einmal an!


