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Brod meiner Kindheit gegeben, ich gebe es Euch im Al⸗ ter zurück.“
Wenn der Schmerz Vater Birnbaums Arme nicht lähmte, arbeitete er noch als Holzſchuhmacher; er ſtrebte ſtets, ſeinem Sohne ſo wenig als möglich zur Laſt zu fallen. Zwar zweifelte er keineswegs an ſeinem guten Herzen, aber Sylvan hatte ſeinen Vater, ſich, ſeine Frau und drei Kinder zu ernähren, und wenn er Jahr aus Jahr ein, die Zeit der Arbeitsloſigkeit eingerechnet, 240 bis 250 Franken verdiente, ſo war dieß viel; davon mußte er noch den Zins für die zwei Viertel Landes be⸗ zahlen, auf welchen er ein wenig Korn, einige Scheffel Kartoffeln und etwas Gemüſe zog. Außerdem hatte Sylvan auch eine Kuh zur Beſorgung'), welche ihn mit Milch und dem nöthigen Dünger für ſeinen Landbau verſorgte.
Die zwei ältern Kinder, der zehnjährige Peter und die dreizehnjährige Marie, laſen im Walde dürres Holz zuſammen oder ſchnitten Heidegras und forgten ſo für die Brennſtoffe des Hauſes. Kurz, die Familie ſchleppte ſich ſo durch.
Sylvan Birnbaum war ein braver und ehrlicher Mann; dafür waren in der ganzen Gegend folgende Beiſpiele bekannt. Als er eines Abends vom Felde heimkehrte, fand er auf der Landſtraße von Komorantin eine wohlgeſpickte Geldkatze, die zweifelsohne ein Vieh⸗ händler von Berry verloren hatte; er brachte ſie dem Maire von St. Laurent⸗des⸗Eaux, der ſie austrommeln ließ, um den Eigenthümer ausfindig zu machen. Dann brach einmal in einem Meierhofe bei Lailly Feuer aus.
*) In manchen Gegenden bei uns iſt es üblich, daß ein⸗ zelne Eigenthümer den Bauern eine Milchkuh zur Be⸗ ſorgung übergeben. Der Bauer nährt dieſelbe und be⸗ zieht dafür die Milch und hat nur die Kälber an den Eigenthümer zu liefern.
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