Teil eines Werkes 
8. Band (1843)
Entstehung
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Ja, Herr Rudolph, der von dem Feldwebel, m ich die Nacht wieder gehabt habe

Vergiß das und hoffe; die Wunde wird nicht un ſein

Ach ja; das Skelett hat gut gezielt. Es ſchadet auch nichts; ich hatte doch Recht, als ich zu Martial ſagte, ein Wurm wie ich könnte manchmal einem großen Herrn wie Sie £ nützlich ſein

Ich verdanke Dir noch einmal das Leben!

Wir ſind quitt Herr Rudolph. Sie haben mir geſagt, ich hätte ein Herz und Ehre im Leibe, dieſe Worte, ſehen Sie ach, ich erſticke. Gnädigſter Herr ohne Ihnen vor⸗ ſchreiben zu wollen erzeigen Sie mir die Ehre und reichen Sie mir die Hand; ich fühle, daß es zu Ende geht.

Nein, es iſt nicht möglich! rief der Fürſt aus, indem er ſich über den Chourineur bog und die kalte Hand des Verwundeten drückte,nein, Du wirſt leben, Du wirſt leben!

Herr Rudolph, ſehen Sie, es giebt da oben etwas! Ich habe getödtet durch einen Meſſerſtich und ich ſterbe durch einen Meſſerſtich, ſagte der Chourineur mit immer ſchwächer werdender Stimme.

In dieſem Augenblicke fiel ſein Blick auf Marien⸗Blume, die er noch nicht bemerkt hatte. Auf ſeinem Geſichte malte ſich Er⸗ ſtaunen, er machte eine Bewegung und ſagte:

Ach mein Gott! die Nachtigall!

Ja ſie iſt meine Tochter! Sie ſegnet Dich dafür, daß Du ihr den Vater erhalten haſt!

Sie Ihre Tochter! das erinnert mich daran