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„Ja, Herr Rudolph, — der von dem Feldwebel, m ich die Nacht wieder gehabt habe —
„Vergiß das und hoffe; die Wunde wird nicht un ſein —“
„Ach ja; das Skelett hat gut gezielt. — Es ſchadet auch nichts; ich hatte doch Recht, als ich zu Martial ſagte, ein Wurm wie ich könnte manchmal einem — großen Herrn wie Sie £ nützlich ſein —“
„Ich verdanke Dir noch einmal das Leben!“
„Wir ſind quitt — Herr Rudolph. — Sie haben mir geſagt, ich hätte ein Herz und Ehre im Leibe, — dieſe Worte, — ſehen Sie — ach, ich erſticke. — Gnädigſter Herr — ohne Ihnen vor⸗ ſchreiben zu wollen — erzeigen Sie mir die Ehre — und reichen Sie mir die Hand; — ich fühle, daß es — zu Ende geht.“
„Nein, es iſt nicht möglich!“ rief der Fürſt aus, indem er ſich über den Chourineur bog und die kalte Hand des Verwundeten drückte, — „nein, Du wirſt leben, Du wirſt leben!“
„Herr Rudolph, — ſehen Sie, — es giebt — da oben etwas! — Ich habe getödtet — durch einen Meſſerſtich und — ich ſterbe — durch einen — Meſſerſtich,“ ſagte der Chourineur mit immer ſchwächer werdender Stimme.
In dieſem Augenblicke fiel ſein Blick auf Marien⸗Blume, die er noch nicht bemerkt hatte. — Auf ſeinem Geſichte malte ſich Er⸗ ſtaunen, er machte eine Bewegung und ſagte:
„Ach — mein — Gott! — die Nachtigall!“
„Ja — ſie iſt meine Tochter! Sie ſegnet Dich dafür, daß Du ihr den Vater erhalten haſt!“
„Sie — Ihre Tochter! — das — erinnert mich daran —


