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Der Notar zuckte zuſammen, ſtrich mit der Hand über die Stirn, wendete ſich dann an den Pfarrer und ſagte:
„Ich bitte um Verzeihung, Herr Abbé, aber ich dachte, — ich dachte an den außerordentlichen Umfang, welchen dieſe Bank der
Armen erhalten könnte, wenn das Einkommen immer dazu geſchlagen würde und die Darlehen immer regelmäßig wieder eingingen. Nach vier Jahren würde ſie ſchon für etwa 50,000 Thaler unentgelvliche Darlehen oder Darlehen auf Pfänder geben können. Das iſt unge⸗ heuer, und ich wünſche mir Glück,“ ſetzte er hinzu, indem er mit verhaltenem Grimme an den Werth des Opfers dachte, man ihm auferlegte. Dann fuhr er fort: „ich war, glaube ich —“
„Bis zur Ernennung des Franz Germain zum Director ge⸗ kommen, ja,“ entgegnete Polidori.
Jacob Ferrand las weiter:
„Zu den Koſten der Verwaltung der „Bank der Armen“ ſollen „10,000 Franes jährlich angewieſen werden, und der Director der⸗ „ſelben iſt Franz Germain, der Aufſeher aber der jetzige Portier des „Hauſes, Pipelet mit Namen.
„Der Herr Abbé Dumont, dem die zur Gründung der Anſtalt „nöthigen Gelder werden überwieſen werden, wird einen obern „Aufſichtsrath ernennen, der aus dem Maire und dem Friedens⸗ „richter des Arrondiſſements beſteht und der andere Perſonen zu⸗ „ziehen wird, wenn er es im Intereſſe der Bank für nöthig findet, „denn der Gründer wird ſich für tauſendfach belohnt halten für das „wenige Gute, das er thut, wenn einige mildthätige Perſonen an „ſeinem Werke Antheil nehmen.
„Die Eröffnung dieſer Bank wird durch alle Mittel der Oeffent⸗ „lichkeit angezeigt werden.
„Der Stifter wiederholt zum Schluſſe, daß er kein Verdienſt


