Teil eines Werkes 
7. Band (1843)
Entstehung
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„Nach zwei Jahren werden koſtenlos die Effecten verſteigert, „welche nicht eingelöſt worden ſind. Der überſchüſſige Ertrag des „Verkaufs wird zum Vortheil des Verpfänders zu 5 Prozent ver⸗ „zinslich angelegt'“).

„Hat er dieſe Summe nach fünf Jahren nicht in Anſpruch „genommen, ſo wird ſie der Armen⸗Bank zugewieſen.

„Die Verwaltung und das Bureau der Armen⸗Bank befinden „ſich in der Rue du Temple Nr. 17, in dem Hauſe, welches zu „dieſem Zwecke in der Mitte dieſes volkreichen Stadttheiles an⸗ „gekauft worden iſt. Ein jährliches Einkommen von 10,000 Fres. „iſt zur Deckung der Verwaltungskoſten der Anſtalt angewieſen⸗ „deren lebenslänglicher Director —“

Polidori unterbrach den Notar und ſagte zu dem Pfarrer:

„Aus der Wahl des Directors dieſer Anſtalt werden Sie er⸗ ſehen, Herr Abbé, ob Jacob das Unrecht gut zu machen weiß, welches er unabſichtlich zugefügt hat. Sie wiſſen, daß er durch einen Irrthum, den er beklagt, fälſchlicher Weiſe ſeinen Caſſirer beſchuldigt hatte, eine Summe entwendet zu haben, welche ſich wiederfand.“

„Allerdings.“

„Nun, dieſem rechtſchaffenen jungen Manne, Franz Germain,

*) Im Journal des Dépats vym 1. Auguſt theilt Sue einen ihm aus Montpellier zugegangenen Brief mit, in welchem es heißt: Sie werden ohne Zweifel mit Vergnügen erfahren, daß der Plan, welchen Sie kürzlich mit⸗ theilten, in Montpellier ſchon ſeit langer Zeit ausgeführt iſt. Die Anſtalt heißt Oeuvre du prét gratuit et charitable. Man leiht da auf Pfänder, aber ohne Zinſen oder ſonſtige Koſten, und ſchreibt nicht einmal den Namen deſſen, welcher ein Darlehn erhält, in ein Buch ein. Er befindet ſich nur auf dem Zettel an dem Pfande. Der Ueberſ.

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