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„Wie?“
„Gewiß, Herr Abbé; Jacob hat auch dieſe Frage nicht ver⸗ geſſen, welche gleichſam ein Zubehör ſeiner Armen⸗Bank iſt.“
„Es wäre wahr!“ rief der Pfarrer aus, welcher bewundernd die Hände faltete.
„Lies weiter, Jacob,“ ſagte Polidori.
Der Notar las raſch weiter, denn die Sache wurde ihm un⸗ erträglich:
„Die Hülfsdarlehen haben den Zweck, einem der größten „Uebelſtände im Leben der Handarbeiter, der Noth aus Mangel an „Arbeit, abzuhelfen. Sie werden alſo nothwendig nur den Hand⸗ „werkern bewilligt, welchen es an Arbeit fehlt.
„Es iſt aber auch Vorſorge für andere drückende Verlegen⸗ „heiten zu treffen, in welche ſelbſt der Handwerker kommen kann,
„der Arbeit hat. „Oft entzieht die Unmöglichkeit, an einem oder zwei Tagen „zu arbeiten, die durch Unwohlſein, durch die Pflege der kranken „Frau oder eines kranken Kindes, durch nothwendiges Ausziehen „herbeigeführt wird, dem Arbeiter den täglichen Lohn. Dann „wendet er ſich an das Leihhaus, von dem nur mit hohen Zinſen „Geld zu erlangen iſt, oder an Wucherer.
„Um ſo viel als möglich die Laſt ſeiner Brüder zu erleichtern, „beſtimmt der Gründer der Armen⸗Bank ferner 25,000 Franes „jährlich zu Darlehn auf Pfänder, die aber 10 Francs jedesmal „nicht überſteigen dürfen.
„Diejenigen, welche ſolche Darlehn erhalten, zahlen weder „Koſten, noch Zinſen; ſie müſſen aber beweiſen, daß ſie ein ehren⸗ „haftes Geſchäft betreiben und ein Zeugniß von ihren Arbeitgebern „beibringen, welches ihre Moralität darthut.
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