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er hatte für mich gethan, was nur Gott hätte thun können. — Ich war glücklich, glücklich, wie Jemand, der für immer einer großen Gefahr entgangen iſt. — Sie und Madame Georges wa⸗ ren ſo gütig gegen mich, daß ich glaubte, ich wäre mehr zu be⸗ klagen — als zu tadeln.“
Der Geiſtliche ſah das Mädchen verwundert an. Sie fuhr fort:
„Allmälig gewöhnte ich mich an dieſes ſo freundliche Leben; ich fürchtete nicht mehr, wenn ich erwachte, wieder bei der Wir⸗ thin zu ſein; ich ſchlief gleichſam in Sicherheit. — Ich kannte keine größere Freude, als Madame Georges bei ihren Arbeiten beizuſtehen, auf den Unterricht aufmerkſam zu ſein, den Sie mir ertheilten, mein Vater, — und auch Ihre Ermahnungen zu be⸗ nutzen. Außer in einigen Augenblicken der Scham, wenn ich an die Vergangenheit dachte, hielt ich mich Allen gleich, weil Alle gütig gegen mich waren, bis eines Tages —“
Hier konnte Marie vor Schluchzen nicht weiter ſprechen. E „Beruhigen Sie ſich, Kind! — Faſſen Sie Muth und fah⸗ ren Sie fort.“
Marie trocknete ihre Augen und fuhr fort:
„Sie erinnern ſich, mein Vater, daß am Allerheiligenfeſte Madame Dubreuil, die Pächterin des Herzogs von Lucenay in Arnvuville, mit ihrer Tochter einige Tage bei uns blieb —
„Allerdings, und ich habe Sie mit Freuden die Bekanntſchaft mit Clara Dubreuil machen ſehen; ſie iſt ein vortreffliches Mäd⸗ chen —“
„Sie iſt ein Engel, mein Vater, ein Engel. — Ich freute mich ſehr, als ich erfuhr, daß ſie einige Tage bei uns bleiben würde, und dachte nur an den Augenblick, in welchem ich die ſo
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