Teil eines Werkes 
1. Band (1844)
Entstehung
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Herr Bourdon; aber wir haben nur mit Herr Roth⸗Arm zu thun.

Rudolph wollte die Portiére vertraulich machenz er reichte ihr ein hundert Sousſtück hin und ſagte:

Ich bin ganz erfroren, liebe Madame Pipelet; Sie würden mir einen großen Gefallen erweiſen, wenn Sie zum Branntweinbrenner hinuntergingen und eine Flaſche Liqueur nebſt zwei, oder lieber drei Gläſern holten, für den Fall, daß Herr Pipelet bald zurückkommt.

Soll man ſie beim erſten Worte gleich lieb gewinnen, mein Herr? rief Madame Pipelet, deren rothe Naſe ſich auf den nahen Genuß zu freuen ſchien.

Ja, Madame Pipelet; ich habe es gern, wenn man mich lieb hat.

Aber ich bringe nur zwei Gläſer, denn Alfred trinkt nur aus dem Glaſe, aus dem ich trinke; es ſchmeckt ihm gleich noch einmal ſo gut.

Laufen Sie, Madame, wir werden auf Alfred warten.

Aber wenn nun Jemand käme?Sie bleiben wohl in der Loge?

Gehen Sie ganz ruhig. Und die Alte ging.

Als Rudolph allein war, dachte er darüber nach, daß ein ſeltſamer Umſtand ihn wieder in die Nähe dieſes Roth⸗Arm's brachte. Er wunderte ſich nur, daß Franz Germain einen Tag in dieſem Hauſe bleiben konnte, ohne von den Genoſſen des Schulmeiſters entdeckt zu werden, die doch mit Roth⸗Arm in Verbindung ſtanden In dieſem Augenblicke klopfte ein Briefträger Fenſter, reichte zwei Briefe hinein und ſagte: Drei Sp

Sechs Sous; es ſind ja zwei BVriefe Rudohph.