Teil eines Werkes 
1. Band (1844)
Entstehung
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Aber etwas ſpät, lieber Baron, .. . . denn ich kann mir ſchon denken, daß Seine Hoheit noch heute ſelbſt das geheimnißvolle Haus in der Tempelſtraße be⸗

ſuchen wird.

Neunundzwanzigſtes Kapitel. Das Haus in der Tempelſtraße.

Um die Nachrichten zu benutzen, die der Baron üher Germain und Marienblume eingezogen hatte, nahm ſich Rudolph vor, nach der Tempelſtraße und zum Notar Ferrand zu gehen, zu dieſem, um von Madame Se⸗ raphin genauere Nachrichten über die Eltern der Lerche einzuziehen, nach der Tempelſtraße, um durch Mam⸗ ſell Lachtaube die Wohnung Germain's zu entdecken, was vielleicht eine ſchwierige Aufgabe war, da die Griſette wahrſcheinlich wußte, wie ſehr Germain daran gelegen war, ſeine neue Wohnung zu verheimlichen.

Wenn Rudolph das leer gewordene Zimmer Ger⸗ main's miethete, erleichterte er ſich nicht nur die Nach⸗ forſchungen, die er machen wollte, er ſetzte ſich auch in den Stand, die verſchiedenen Klaſſen von Menſchen zu beobachten, die dies Haus bewohnten.

Um 3 Uhr deſſelben Tages, wo die Unterhaltung Murph's mit dem Baron ſtattfand, begab ſich Rudolph nach der Tempelſtraße Nro. 17.

In dem Mittelpunkte eines geſchäftigen, volkreichen Stadttheiles gelegen, bot das Haus in ſeinem Aßblick nichts Veſonderes dar. Es beſtand aus einem Erdge⸗