Teil eines Werkes 
1. Band (1844)
Entstehung
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len, wenn wir einmal rech terdrießlich ſind; denn ver rgſte Grillenfünger würde vör Lachen platzen über die wichtige Miene, mit⸗der dieſe beiden Ehrenmänner ihre ſogenannte Sending empfingen. Wahrhaftig, ich wußte nie recht, warum Seine Hoheit die beiden Herren

ſo in ſeine Nähe gezogen hat.

Wie? Iſt der Oberſt Warner nicht das Mu⸗ ſterbild eines Soldaten? Giebt es in dem deutſchen Bundesheere eine ſchönere Figur, einen ſchöneren Schnurr⸗ bart, ein kriegeriſches Ausſehen? Und wenn er fertig geſchniegelt und gebügelt iſt, kann man dann ein ſtolze⸗ res, ſchöneres Vieh ſehen, als er iſt?

Ganz recht! aber dieſe Schönheit iſt es eben, die den Oberſten verhindert, nur ein Bißchen geiſtreich auszuſehen. .

Aber Se. Hoheit hat geſagt, daß er ſich durch den Umgang mit dem Oberſten erſt daran gewöhnt hat, die unerträglichſten Menſchen von der Welt erträglich zu finden. Vor gewiſſen, ſterblich langweiligen Sitzungen ſchließt er ſich ein Halbſtündchen mit dem Oberſten ein und geht daraus ſo geſtärkt hervor, daß er der Langweilig⸗ keit ſelbſt trotzen würde.

Ah! Nun begreife ich den Nutzen, den der Oberſt bringt. Aber der Graf Harneim?

Iſt Sr. Hoheit nicht weniger unentbehrlich. Aber Ihr Courier, Baron! Ihr Courier! 3 Nurph, indem er auf die Wanduhr deutete. Es iſt Ihre Schuld, lieber Murph= ſagte Baron und ergriff ſeinen Hut, Sie haben

zum Plaudern verführt. Machen Sie Sr. Hoheit SMun und nun auf Wiederſehen, heu