Teil eines Werkes 
1. Band (1844)
Entstehung
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gebens. Der Creole war unberſchämt genug, ihm zu ſagen, daß es ein ſchlechtes Beiſpiel geben würde, wenn ein Herr der Sclavin nachgäbe, und er würde dies nicht thun, um einer Laune David's zu genügen. Dieſer fuhr fort zu bitten und der Pflanzer wurde ungeduldig. David erröthete, daß er ſich erniedrigt hatte und ſprach in einem feſten Tone von den Dienſten, die er leiſtete, von ſeiner Uneigennützigkeit, und Willis wurde zornig, indem er ihm ſagte, daß er für einen Sclaven tauſend⸗ mal zu gut behandelt würde. Bei dieſen Worten brach Dabvid's Unwille los. Zum erſten Male ſprach er von ſeinen Rechten, die er durch den Aufenthalt in Paris erhalten. Willis wüthete, behandelte ihn wie einen wi⸗ derſpenſtigen Sclaven und drohte mit der Kette. David ſprach ein Paar bittere, heftige Worte und zwei Stunden ſpäter wurde er an einen Pfahl gebunden, und während man Cecilh vor ſeinen Augen in das Serail des Pflanzers ſchleppte, zerfleiſchte man feinen Rücken mit hieben.

Das Benehnen des Pflanzers war dumm und abſcheulich! Dieſe Albernheit in der Grauſamkeit . er konnte doch den Menſchen nicht entbehren.

Durchaus nicht entbehren; denn ſchon am andern Morgen zog ihm die Wuth, in die er gerathen war, und die Trunkenheit, in die er ſich jeden Abend ſtürzte, eine der gefährlichſten Entzündungskrankheiten zu. In einem fünrchterlichen Fieber legte er ſich zu Bette, während er einen reitenden Boten nach einem Arzt abſchickte, der jedoch erſt in 36 Stunden gankommen konnte⸗ N.

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