Teil eines Werkes 
1. Band (1844)
Entstehung
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lnahme dankbar und gerührt, aber er ſchwieg über Quelle ſeines Kummers. Vielleicht iſt es ein Her⸗ enskummer?

Wie man ſagt, liebt er ſeine Frau unausſprech⸗ lich und ſie giebt ihm nicht den geringſten Anlaß zur Eiferſucht. Ich ſahe ſie oft in Geſellſchaft, wo ſie ſtets

von Anbetern, wie jede junge, hübſche Frau umringt iſt, aber ihr Ruf iſt tadellos.

Ja; der Marquis zeigt ſich auch immer ſtolz auf ſeine Frau. Die Gräfin Sarah Mac⸗Gregor war die einzige Urſache zu einem kleinen Streite zwiſchen Beiden.

Sie kennt ſie alſo?

Durch einen unglücklichen Zufall lernte der Vater des Marquis vor 18 Jahren Sarah und ihren Bruder Tom Sehton von Halsburh kennen, als ſie von

der engliſchen Geſandtin in den höchſten Zirkeln der Pariſer Geſellſchaft eingeführt wurden. Als der Marquis erfuhr, daß ſie ſich nach Deutſchland begeben würden, gab er ihnen Briefe an den Vater Sr. Hoheit mit, mit dem er ſich noch oft ſchrieb. Oh! mein lieber Baron! ohne dieſe unglückliche Empfehlung würde man⸗ ches Unglück nicht geſchehen ſein, denn der gnädige

Herr würde dieſe Frau nicht kennen gelernt haben. Als nun die Gräfin nach Paris kam und von der Freund⸗ ſchaft Sr. Hoheit mit dem Marquis hörte, ließ ſie ſich von Neuem im Hötel Harville vorſtellen, in der Hoff⸗ nung, dort dem gnädigen Herrn zu begegnen, denn ſie ſcheint ihn eben ſo zu ſuchen, wie er ſie flieht.

Sich als Mann zu verkleiden und Sr. Hoheit

anken haben.

bis in die Cité zu folgen! . .. Nur ſie kann ſolche