ibr alle nur mögliche Pflege erwieſen wurde, erzählte Madame Georges Sr. Hoheit aus Dankbarkeit ihre Ge⸗ ſchichte, die Verurtheilung ihres Mannes, den Verluſt ihres Sohnes.
— So erfuhr alſo Seine Hoheit ihre Verwandt⸗ ſchaft mit der Familie Harville?
— Ja. Und nach dieſer Entdeckung nahm er ſie von Paris fort, da er mehr und mehr die herrlichen Eigenſchaften dieſer Frau erkannte und gab ihr die Meierei Bouqueval zu verwalten, wo ſie augenblicklich mit Marienblume lebt. Dort fand ſie, wenn auch nicht ihr Glück, doch Ruhe und Zerſtreuung. Um das Zart⸗ gefühl der Madame Georges nicht zu verletzen und weil er nicht gern von ſeinen Wohlthaten ſprechen hört, hat Se. Hoheit dem Herkn von Harville verſchwiegen, daß
er ſeine Couſine der ſchrecklichſten Noth entriſſen habe.
— Ich verſtehe nur, daß Sr. Hoheit doppelt daran gelegen ſein muß, den Sohn dieſer armen Frau auf⸗ zufinden.
— Sie können aus der großen Theilnahme für dieſe Familie auch ermeſſen, wie Leid es Sr. Hoheit thun muß, den jungen Marquis, der ſo viel Grund hätte, glücklich zu ſein, traurig und niedergeſchlagen
zu ſehen.
— — Ja; aber was fehlt ihm denn? Er beſitzt Alles: Geburt, Vermögen, Jugend; eine reizende Frau, die eben ſo ſchön als gut iſt ..
— Das iſt wahr; aber da Se. Hoheit ſich ver⸗ gebens bemühte, den Kummer ſeines Freundes zu ent⸗ cken, kam er auf den Gedanken, Nachrichten über ihn uziehen zu laſſen, denn Harville zeigte ſich gegen ſeir
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