Teil eines Werkes 
1. Band (1844)
Entstehung
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Siebenundzwanzigſtes Kapitel.

Der Marquis von Harville.

— Sie ſehen, mein lieber Murph, — ſchloß der Baron ſeinen Bericht, den er dieſem übergab, — daß wir unſern Nachrichten zufolge wahrſcheinlich beim No⸗ tar Jacob Ferrand die Eltern Marienblume's erfahren werden und daß Mamſell Lachtaube allein im Stande iſt, uns die Wohnung Franz Germain's zu entdecken. Man iſt dem Gegenſtande, den man ſucht, bedeutend näher, wenn man nur weiß, wo man ihn ſuchen ſoll.

— Gewiß, Baron! Uebrigens bin ich überzeugt, daß der gnädige Herr in dem Hauſe ein reiches Feld für ſeine Beobachtungen finden wird. Doch das iſt noch nicht Alles: Haben Sie ſich von dem unterrichtet, was den Marguis von Hardille angeht?

— Ja, und ich habe gefunden, daß die Beſorgniß Seiner Hoheit in Bezug auf die Vermögensumſtände des Marquis nicht gegründet ſind. Badinot herſichert, daß das Vermögen des Herrn von Harville nie beſſer ver⸗ waltet worden ſei, als gerade jetzt. Und ich glaube, daß er Recht hat.

— Da es Seiner Hoheit nicht gelungen iſt, den tiefen Kummer zu entdecken, der den Marquis zu verzehren ſcheint, iſt er auf den Gedanken gekommen, er möchte ſich vielleicht in Geldverlegenheit befinden. Er würde ihm alsdann mit der ihm eigenthümlichen Zartheit ent⸗ gegen gekommen ſein; — aber va er, ſich ch getiſcht hat,