Teil eines Werkes 
1. Band (1844)
Entstehung
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Hals und ſtellte mich auf den Pont⸗Neuf, wie ich auch ſchluchzte und zitterte vor Hunger und Kälte.

Alles, wie bei mir, mein Kind ſagte der Meſſermann, man naubt es nicht, aber man zittert ebenſo vor Hunger, ws vor Kälte.

So blieb ich Kuf dem Pont⸗Neuf bis 11 Uhr Abends, mit meinem Käſtchen Gerſtenzucker am Halſe, und weinte bitterlich. Das rührte zuweilen die Vor⸗

übergehenden und ich brachte der Eule einigemal 10 bis

15 Sous. Aber die Eule merkte ſich das und ſie ge⸗ wöhnte ſich daran, mich immer zu ſchlagen, eh' ſie mich betteln ſchickte, damit ich weinen um ihre Ein⸗ nahme zu termehren.

Das war nicht ſo ganz dumm.

Glaubſt Du? Zuletzt gewöhnte ich mich an die Schläge, und da ich ſah, daß die Eule wüthend wurde, wenn ich nicht weinte, rächte ich mich an ihr; je mehr ſie mich guälte, je fröhlicher wurde ich, und Abends beim Verkauf, ſtatt zu weinen, ſang ich wie eine obgleich ich wenig Luſt zum Singen hatte.

Sag 'mal Lerche, kamſt D u nie mit dem Gerſten⸗ zucker in Verſuchung?

Ich glaube wohl, Meſſermann, aber ich Hatte nie ein Stückchen davon genommen; das war mein Stolz. ind ieſer Stolz hat mich in's Verderben geſtürzt, wie

Du ſehen wirſt. Eines Tages, als ich von Montfaucon ückkam, hatten mich die Straßenjungen geſchlagen 6

mir meinen Korb fortgenommen. Ich kam nach

Hauſe und bekomme, wie ich erwartet hatte, Scliß

Brodt! Am Abend eh' ich zur Brücke gehe, mah

eEule, wüthend vurüber, daß ich am Wore