in der Cité ſieht . . . Ich will Euch keine Vorwürfe machen, aber Ihr ſeid in die Cité eingetreten wie ein tüchtiger Tambour, der einen hölliſchen Wirbel auf meinem Schädel ſchlug. Heiliger Gott! war das ein Rollen, beſonders die Fauftſchläge am Ende, ich komme immer wieder darauf zurück, es war zu ſchön! Haben Sie ſonſt noch ein Gewerbe, außer dem, daß Sie den Meſſermann. prügeln? —
— Ich bin Fächermaler und heiße Rudolph.
— Fächermaler! darum habt Ihr auch ſo ſchöne, weiße Hände — ſagte der Meſſermann. — Aber das ſchadet nichts, wenn alle Ihre Collegen Ihnen gleichen, ſo ſcheint es, daß einigermaßen Kraft dazu gehört. Aber da Sie ein Handwerker ſind, und ohne Zweifel ein ehr⸗ licher Handwerker, warum gehen Sie in die Penne, wohin nur Diebe und Mörder kommen, die nicht wo anders hingehen können?
— Ich komme her, weil ich gute Geſellſchaft liebe.
— So! So! — ſagte der Bandit, indem er ſein Haupt zweifelnd wiegte. — Ich traf Sie in Roth⸗Arm's Haus am Ende ſchadt's nicht .. und Sie ſagen, daß Sie ihn nicht kennen?
— Haſt Du Luſt mich noch länger mit Deinem Roth⸗Arm zu langweilen, den der Teufel holen möge, wenn er ihn ſonſt mag!.
— Nicht ſo hitzig, mein Meiſter, Sie trauen mir nicht, wie es ſcheint, und haben da vielleicht nicht ganz Unrecht .. Aber, wenn Sie Luſt haben, erzähle ich Ihnen meine Geſchichte, unter der Bedingung, daß ie mir Ihre Art und Weiſe zu ſchlagen beibrir ich wöcht's wahrhaftig lernen.


