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genblick abgezogen hatte. Ueber ihr Geſicht ver⸗ breitet ſich von Neuem Betrübniß, ſie ſenkt den Kopf und iſt ſichtlich von einer ſteigenden Angſt heimgeſucht.
Herr Dubousquet verſetzt:
„Es ſei, mein Kind; da Sie von mir nur Rath annehmen wollen, ſo werde ich Sie nach beſten Kräften berathen. Ohne Zweifel ſind Sie in Dienſte getreten, weil Ihr Gewerbe als Seideweberin in Folge des häufigen Feierns unzulänglich wurde?“
„Ja, mein Herr . . . Vor ungefähr achtzehn Monaten brachte meine Mutter mich in Lyon bei einer verwittweten Dame unter, deren Wäſche ſie beſorgte; ich verdiente Anfangs wenig, weil ich den Dienſt noch nicht recht verſtand, aber nach ſechs Monaten hatte meine Gebieterin, die mit mir zu⸗ frieden war, eben meinen Lohn erhöht, als ſie zu meinem Unglück, ach! zu meinem großen Unglück wegſtarb.“
„Kamen Sie dann nach Paris?“
„Leider ja. Man verſicherte meine Mutter, daß der Lohn in Paris beinahe um das Doppelte höher ſei, als in Lyon .. Dies beſtimmte mich ich hoffte auf dieſe Art meine Mutter und mein Schwe⸗ ſterchen unterſtützen zu können eine unſerer Nachbarinnen hatte mir ein Commiſſionsbureau in Paris bezeichnet, ich ließ mich einſchreiben und acht Tage nachher . .
Toinette unterbricht ſich; ſie ſchaudert, ſie wird von einem Nervenzucken befallen, dann murmelt ſie mit kaum verſtändlicher Stimme:
„Acht Tage ſpäter . trat ich bei Herrn von
Sue, Geheimniſſe d. Kopfkiſſens. II. 62


