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ſich von Neuem die Unzufriedenheit ſeines Herrn zugezogen.“
„Iſt er dann ohne Gnade fortgeſchickt worden?“
„Ach ja . . . und Mama, die ſich ein wenig ärgerte. ſie hat ſo viel Kummer . iſt ſehr hitzig gegen Juſtin geworden . ſie hat ihm eine furchtbare Scene gemacht, ſie hieß ihn einen lieder⸗ lichen Schlingel, einen Faullenzer, einen Tauge⸗ nichts, der gewiß einmal auf die SEſr⸗ kommen werde wie ſein „ ½
Toinette vollendete ncht, und als ſie , ſchmerz⸗ erfüllte Phyſiognomie ihres Onkels ſah, bereute ſie ſehr, daß ſie ſich von ihrem Eifer ſo weit hatte hinreißen laſſen.
Eine Thräne rollte über ſeine Wange, aber er lächelte mit einem Ausdruck engelgleicher Ergebung und ſagte traurig zu ſeiner Nichte:
„Ich hoffe, daß Ihr Bruder niemals ſo .. ſo unglücklich ſein wird wie ich. . . Ich will gerne glauben, daß die Befürchtungen Ihrer armen Mutter übertrieben ſind, obſchon Juſtins Benehmen ſie ſehr beunruhigen muß. Und wie ging es weiter, nach⸗ dem Ihr Bruder von ſeinem Herrn entlaſſen war?“
„Pie Vorwürfe der Mutter haben Juſtin ſehr betrübt. Er weinte lange, denn im Grund hat er ein ſehr gutes Herz; ſeine größten Fehler ſind ſein Leichtſinn und ſeine Charakterſchwäche. Er antwor⸗ tete der Mutter, er werde des Namens ſeines Va⸗ ters, der uns kein anderes Erbe als die Ehre hin⸗ terlaſſen habe, würdig werden; er werde eher ſterben, als daß er unſerer Familie Schande mache, es ſei ſchon genug ...


