Teil eines Werkes 
2. Band (1858)
Entstehung
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ſogar mit einem unwillkürlichen Ausdruck von Furcht und Widerwillen zurückgetreten iſt, als er eine Be⸗ wegung gemacht hat, um ſie in ſeine Arme zu ſchlie⸗ ßen. Der Unglückliche tritt jetzt ebenfalls zurück und bebt; ſein Kopf ſinkt auf ſeine Bruſt, ſeine Arme fallen ſchlaff an ſeinen Seiten hinab; er murmelt tief bewegt:

„Ah richtig. ah richtig dieſes arme Kind iſt von ſeiner Mutter in der Verachtung und Verabſcheuung ſeines Onkels, des Diebes, des Mör⸗ ders, des Galeerenſclaven auferzogen worden.“

Ein peinliches Stillſchweigen folgt auf dieſe ſchmerzlichen Worte des Herrn Dubousquet. Toi⸗ nette, die ſein Leiden ahnt, iſt im Begriff, ſich von ihrem Mitleid hinreißen zu laſſen, denn ſie fühlt ſich hingezogen zu ihrem Onkel, der ſich ſo wohl⸗ wollend gegen ſie gezeigt hatte, noch ehe ſie ſich zu erkennen gegeben, und der ſo unglücklich, durch den Abſcheu, den er einflößt, ſo niedergedrückt erſcheint. Aber von Kindheit an gewöhnt, in dem verurtheil⸗ ten Verbrecher die Unehre ihrer Familie zu er⸗ blicken, kann Toinette ihren Widerwillen nicht über⸗ winden.

Herr Dubousquet beherrſcht ſeinen Schmerz und beginnt, indem er das Mädchen nicht mehr zu du⸗ zen wagt, von Neuem:

„Die Entfremdung, um nicht mehr zu ſagen, die ich Ihnen einflöße, betrübt mich ſehr, aber ich hätte mich nicht darüber wundern ſollen. Ich ver⸗ diene dieſe Entfremdung. Wollen Sie mir wenig⸗ ſtens, bevor Sie von Ihren eigenen Angelegen⸗ heiten ſprechen, Nachrichten geben von