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in der Größe Deiner Hingebung! Welche Naivetät in Deiner erhabenen Selbſtverleugnung! Du haſt keinen andern Freund, keinen andern Vertrauten in der Welt, als Deinen Hund, den Gefährten Deiner Einſamkeit; Du haſt keinen andern Troſt, als die rührende Stimme Deines Gewiſſens; ſei geprieſen unter den Menſchen, armes Opfer eines unvermeidlichen Irrthums!“
„Sollte es wahr ſein? Er verdient alſo wie Antonine die Achtung und Bewunderung der recht⸗ ſchaffenen Leute? Aber dann, Du ſiehſt, es ſelbſt, ach Du ſiehſt es ſelbſt, Wolfrang, und Du haſt es
auch geſagt, dann haben ja alle Beide ſich heroiſch
aufopfern müſſen, und zum Lohn dafür ſind ſie in den Augen der Welt mit Schmach bedeckt. Sprich, iſt ihr Schickſal nicht ſehr grauſam? Du ſiehſt wie ſehr in dieſer traurigen Welt die Guten, die Ge⸗ rechten verkannt und unterdrückt werden; wie un⸗ gerecht die Meinung der Menſchen iſt.“
„Ja, wenn Dein getäuſchter Blick beim äußern Schein verweilt; nein, wenn Dein Blick in die ewige Wahrheit eindringen kann, und dieſe Wahrheit wirſt Du bald kennen lernen . . . Muth, meine vielge⸗ liebte Sylvia! Noch ein paar Tage Prüfungszeit und Deine Heilung iſt geſichert. Aber damit dieſe Prüfungen vollſtändig werden, muß ich Dich ſchmerz⸗ liche Enthüllungen hören laſſen, ja ſchmerzlich für Dich, Du arme, theure Senſitive, die beim Anhauch des Böſen zuſammenſchaudert, leidet und ſich in ſich ſelbſt zurückzieht.“
„Welche Enthüllungen?“ „Du darfſt keine Illuſion über die Perſonen


