Teil eines Werkes 
1. Band (1858)
Entstehung
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Alſo, Antonine, keine andere Antwort? keine andere?

Ich ſage Dir die Wahrheit.

Die Wahrheit iſt, daß Du Dich an dieſen alten

Kerl verkauft haſt, hörſt Du, ehrloſe Metze? ruft der Unteroffizier, indem er ein Dolchmeſſer aus ſei⸗ ner Taſche zieht; dann ſpringt er wie ein Tiger auf Antonine zu und ruft:Du mußt ſterben!

Wolfrang hat ſich ſchneller als der Blitz aus

Sylvias Armen losgemacht, wirft ſich zwiſchen An⸗ tonine und den Soldaten, ergreift mit eiſerner Fauſt den Arm, in deſſen Hand der Wahnſinnige das Meſſer hält, und entreißt ihm mit der andern Hand die Waffe, die er weit von ſich ſchleudert.

Die junge Künſtlerin hat einen herzzerreißenden Schrei ausgeſtoßen und iſt ohnmächtig in Sylvias und Madame Borels Arme geſunken, während Ot⸗ tavio und Alexis Borel, hingeriſſen vom Ungeſtüm ihres Alters, über den Unteroffizier hergefallen ſind. Sie helfen Wolfrang den Unglückſeligen zurückzu⸗ halten, der toll vor Zorn und Verzweiflung unter wildem Geſchrei in ihren Armen zappelt. Auf Tran⸗ quillins Ruf eilen die Bedienten herbei, die Anto⸗ ninens Bräutigam, der gänzlich den Verſtand ver⸗ loren hat, trotz ſeines wüthenden Widerſtandes in den Wartſaal ſchleppen, wo ſie mit ihm verſchwinden.

Die junge Künſtlerin wird von Herrn Borel und Herrn Lambert in die Bibliothek getragen, wo Madame Borel und Sylvia ihr die erſte Pflege widmen.

Herr von Luxeuil, den dieſe tragiſche Scene ſehr wenig rührt, benützt die allgemeine Beſtürzung, um