Teil eines Werkes 
5. Band (1856)
Entstehung
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laut ſchallendes Lachen, das ſie mit Schrecken und Schauer erfüllt . . . Sie ſchweigen einen Augenblick und Joſette verſetzt mit dumpfer und zitternder Stimme:

„Meine Mutter . . . haſt Du . gehört?“ „Ja es iſt die alte Genevieve . . . welch' ein Lachen . . . göttliche Güte! worüber kann man ſo lachen, wenn man bei Todten wacht? . . . Sie wird ſicherlich noch ganz toll! . . .“

„Was thun? . . ſie wollte dieſe Nacht allein wachen . bei den drei Särgen . . . und nicht zu⸗ laſſen, daß man den Deckel von Herrn Delmarens Sarg ſchließe! . . .“

„Mein Gott! . . . die arme Alte . . wenn ſie ſich übel befände . . . Joſette . . . ob wir eintre⸗ ene

„Ich wage es nicht . . . Du weißt wohl, daß ſie uns in mürriſchem Tone ſagte: Geht . ich werde allein . . . bei meinen Todten wachen!““

„Höre, meine Tochter . . . höre,“ verſetzt die Bäurin, indem ſie das Ohr nach der Seite des näch⸗ ſten Zimmers hielt, „ich glaube, Genevieve ſpricht.“

Die beiden Frauen ſchweigen und hören einige unverſtändliche, von der Amme mit abgebrochenem Tone ausgeſprochene Worte . . . dann iſt Alles ſtill.

„Joſette,“ ſagt die Meierin, „mir ſcheint, es iſt eine Gottloſigkeit, eine Tolle bei Todten wachen zu laſſen . . . komm' . . treten wir ein .

„Ich wage es nicht . . .

„Komm'. . komm' . . .“ antwortet die Mut⸗