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auf dem Wege zur Sennhütte begegnet . . . Der Offizier forderte uns auf, ſie zu führen . . . Dein Vater zeigte ihnen den Weg, indem er auf dem Schnee den Spuren der Schritte der armen jungen Leute folgte . . . bis zum Ende der Wieſen des Col, an den Ort, wo der Berg ſchroff abfällt, und wo der Pfad iſt, der zur Grotte des Treſerve führt. Die Gendarmen wagten ſich nicht weiter .. ſie forder⸗ ten Deinen Vater auf, nach der Grotte zu gehen und dort zu ſehen, ob ſich Herr Maurice nicht darin verborgen . . . Dein Vater wagte es nicht, ſich zu weigern. . . aber auf halbem Wege an der Krüm⸗ mung des Pfades ſah er, daß der Schnee ſtark zu⸗ ſammengetreten war . . . ganz am Rande des Fel⸗ ſen . . . und dann nichts mehr, gar nichts mehr, keine Spur . . .5
„Ach! von jenem Felſen ſtürzten ſich Beide hinab.“
„Mein Gott, ja, denn geſtern hat man den Berg umgangen und fand unten in den Felſen die Leich⸗ name der Armen ſo zerſchmettert, daß ſie kaum mehr ein menſchliches Ausſehen hatten!“
„Unglücklicher Herr Delmare! man hätte glauben ſollen, er warte mit dem Sterben, bis man die bei⸗ den Leichen hierhergebracht! Ach, Mutter, welch' furchtbare Geſchichte . . . Ich ſchaure noch . ..
„Du warſt alſo in jenem Augenblicke ſchon da?“
„Ja, denn als ich das Unglück erfuhr, das ge⸗ ſchehen war, eilte ich vom Morillon herbei, um der alten Genevieve meine Dienſte anzubieten . . um ihr für Herrn Delmare ſorgen zu helfen, da ich mir wohl dachte, welch' ſchrecklicher Schlag der Tod die⸗ ſer Unglücklichen für ihn ſein würde.“


