Teil eines Werkes 
5. Band (1856)
Entstehung
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Leben . . wo ich nichts mehr fände, als Schande und verdiente Strafe . . .

„Laß uns ſterben in der Blüthe unſres Alters uns, die wir hätten zuſammen alt werden ſen

„Einen Kuß . . . Jeane .. meine Braut . .. einen Kuß . . den erſten und letzten unſrer Liebe

einer Liebe, rein wie die unſchuldigen Jahre unſrer Jugend . . .

„Ja, Maurice . .. ja, mein Vielgeliebter .. meine Lippen werden die Deinen zum erſten und zum letzten Male preſſen. . . im Augenblicke, da wir uns in den unendlichen Raum ſtürzen und in dieſer Umarmung ſollen unſere Seelen aushau⸗ chen ...

Maurice drückt Jeane convulſiviſch in ſeine Arme ſie ſchließt die Augen . . . bietet dem jungen — Manne ihre Lippen. . . und im Augenblick, wo ihr Mund ſich berührt, reißt er Jeane mit ſich hinab und beide ſtürzen in die ungeheure Leere, die zu ihren Füßen gähnt.

XXVII.

Drei Tage ſind ſeit dem Selbſtmord Jeanes und Mauricens verfloſſen.

Es iſt Nacht.

Man ſieht ein helles Licht durch die Scheiben des Zimmers von Delmare glänzen.

Joſette und ihre Mutter, die Frau des Meiers vom Treſerve plaudern am Kamine der Küche. Sie