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bei jedem Schritte iſt es mir, als ob ich die letzten Bande, die mich noch am Leben hielten, zurückließe..“
„Du empfindeſt wirklich keinen Schmerz, Mau⸗ rice, ſo früh zu ſterben?“
„Keinen . .. die Dinge des Lebens erſcheinen mir in dieſer Stunde in einer ſo unbeſtimmten Ferne, daß ich ſie kaum mehr erkennen kann .. . gerade wie es mit dieſen Hügeln, dieſen von Dörfern und Flecken überſäeten Ebenen iſt, die wir kaum mehr da unten unterſcheiden . . . da unten in der unermeß⸗ lichen Entfernung . . .. Und Du .. . Jeane . . biſt Du ruhig?“
„O mehr als Du . . . ich bin glücklich . glücklich wie der müde Wanderer, der die Ermüdung, die Gefahren des Weges vergißt, wenn er ſich am Ziele ſeiner Wanderung ſieht . . .“
„Jeder unſerer Schritte . . . nähert uns dem Ziele dieſer Wanderung . . Aber ſage mir . .. Jeane ... haſt Du nicht auch eine Art Hallucination?
ich fühle ſeit einigen Minuten eine ſolche . . . Es iſt nicht einer von den Punkten dieſes Bodens
nicht einer der Felſen, der Bäume dieſes We⸗ ges, deſſen ich mich nicht lebendig erinnerte . . . und doch iſt es mir . . . als wären wir in einem für mich ganz neuen Lande . . . Bin ich das Spielzeug einer jener Fata Morgana, die, wie man ſagt, der nahe Tod oft unwillkürlich in unſerem wirren Geiſte hervorruft?“
„Vielleicht. . . denn es erfaßt mich ebenfalls in dieſem Augenblicke eine Hallucination . . . nicht, daß mir die Gegenden, die wir durchwandern, unbekannt erſchienen . . . ſondern die Natur nimmt rieſenhafte


