Teil eines Werkes 
5. Band (1856)
Entstehung
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noch ein letztes Lebewohl dem väterlichen Hauſe, das die nächſte Krümmung des Weges uns verbergen wird .. dann wollen wir unſere Bergbeſteigung fortſetzen . . wir werden auf das Plateau des Treſerve kommen, ehe die Leute, die Dich ſuchen, uns auf der Spur ſind.“ „Lebewohl, väterliches Haus! lebewohl, ländliche Wiege meiner glücklichen Jugend!“ ſagte Maurice mit tiefer Rührung, indem er einen langen in Thrä⸗ nen gebadeten Blick auf den fernen Morillon warf. „Lebewohl, lachendes Aſyl meiner Jünglingsjahre . dort kannte ich die Freuden des häuslichen Her⸗ des, die ſüßen Freuden der Familie; dort betete ich den beſten der Väter, die zärtlichſte der Mütter an; dort erhob ſich meine Seele durch die edelſten Ein⸗ drücke zum Schönen, Wahren und Guten; dort be⸗ griff ich die erhabene Poeſie der großartigen Natur dort ſchlug mein Herz zum erſten Male für Dich, Jeane, für Dich, mein Herz, das bald zum letzten Male ſchlagen wird: dort, ſoweit der Horizont der Zukunft ſich vor mir ausbreitete, verſchleierte keine Wolke ihre leuchtende Heiterkeit . . . Lebewohl, für immer, ländliches Haus! Und ihr, lebt wohl, ihr väterlichen Gefilde; ich bebaute euch mit Liebe und Ehrfurcht, durch die Arbeit meines Vaters ge⸗ heiligte Länder! . . . meine junge und kräftige Hand durchfurchte euch; . . . ich hoffte euch noch mit er⸗ grauter Stirne und geſchwächter Hand zu durchfur⸗ chen .. Lebt wohl, ihr reichen Ruheländer, einſa⸗ men Wälder, wo ich ſo oft von Dir geträumt . .. Jeane!. Lebet wohl, ihr duftigen Wieſen, deren Königin Du warſt . . . o Du! die Braut meines