Teil eines Werkes 
5. Band (1856)
Entstehung
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„Mein Vater wird daraus erkennen, daß ich ihn nicht täuſchte, als ich im Augenblick meines Weggangs zu ihm ſagte: Ich ſchwöre Dir, ich werde nicht tiefer ſinken, als ich ſchon geſunken bin ich werde die Noth nie kennen lernen . . meine Zu⸗ kunft darf Dich nicht unruhig machen.“

„Armer lieber Meiſter . . . Ach wir ſind grau⸗ ſam wir werden ihn tödten!“

„Seine Todesſtunde wird ſüß ſein . es wäre ſchrecklich geweſen, wenn ich ihn überlebt hätte!. .. guter Vater . . hat er mir nicht beinahe unwill⸗ kürlich eingeſtanden, daß er mich bisweilen todt zu ſehen gewünſcht . ..5

FEr er

„Ja, ſo groß waren ſeine Beſorgniſſe, ſeine Bangigkeiten bei dem Gedanken, daß er mich arm, jung und noch ſchön auf der Erde zurücklaſſen ſollte, aber mein Selbſtmord wird ihm ſeine Gemüthsruhe wiedergeben; er wird ohne Schmerz, was ſage ich? mit einer bittern Freude . dies für ihn fortan zweckloſe Leben, da ich nicht mehr da bin, aufgeben

Ach! Maurice, ich nehme wenigſtens dieſen letzten Troſt mit mir: mein Tod wird für meinen Vater . nur eine Erleichterung ſein . . . ſie wird ihn von furchtbaren Bangigkeiten befreien.“

„Möchte dem ſo ſein, Jeane, aber wie groß wird ſeine Verachtung gegen mich ſein, wenn er von den Polizeibeamten erfährt, weſſen ich ange⸗ klagt bin.“

„Der Verachtung wird die Verzeihung folgen Du ſühnſt unvollkommen, aber Du fühnſt doch das Unrecht, das Du begangen. Auf, Maurice,