Teil eines Werkes 
5. Band (1856)
Entstehung
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unter ihnen das vereinzelnte Haus Delmares, und auf der Mitte des Abhangs die Gebäude der Acker⸗ bauſchule.

„Maurice,“ ſagte Jeane, ſtehen bleibend, „wir wollen noch einen letzten Abſchiedsblick zurückwerfen nach jenem väterlichen Hauſe jener reizen⸗ den Einſamkeit, wo die erſten Jahre unſrer Jugend in Frieden, Glück und Unſchuld verfloſſen.“

Aber ſich unterbrechend fügt die junge Frau mit einer deutenden Geberde hinzu:

„Maurice . ſiehſt Du dort unten . . . dort unten auf dem Wege von Nantua jenen Wagen. .. . der von Reitern eskortirt wird? . .

„Ich ſehe ihn. die Reiter ſind Gendarmen; ſie nehmen ihren Weg nach dem Hauſe Deines Vaters; wahrſcheinlich ſind Polizeibeamte in dem Wagen, wir haben uns zur rechten Zeit auf den Weg gemacht, man fahndet auf mich . . .“

„Sieh . ſieh . ſie lenken in die Nußbaum⸗ allee ein, welche nach dem kleinen Garten führt. .. Ach! welches Erwachen für meinen armen Vater Erſchöpft durch die Aufregungen des vorher⸗ gehenden Tages, lag er dieſen Morgen in tiefem Schlafe, als ich vor Anbruch des Tages leiſe beim zitternden Lichte der Lampe in ſein Zimmer trat

ich habe ihn zweimal auf die Stirne geküßt In jenem Augenblicke träumte er von mir ... ſeine Lippen murmelten meinen Namen .. .

„Jeane. . er wird uns nicht überleben .. . denke an ſeine Verzweiflung, wenn er gegen Mittag den Brief erhält, den wir bei unſerer Durchfahrt durch Nantua auf die Poſt gegeben . . .“