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traulichen Mittheilungen über die Vergangenheit . . . nicht, daß ich Sie meines Vertrauens nicht für wür⸗ dig halte, Sie ſind im Gegentheil der Mann, deſſen Charakter und Herz ich am höchſten ſchätze, Sie haben einſt edelmüthig meine Vertheidigung über⸗ nommen, ich werde dieſen Beweis von Anhänglich⸗ keit nie vergeſſen . . . Sie würden mein natürlicher Vertrauter ſein . . . wenn ich keinen andern beſäße . den einzigen auf der Welt . . . dem ich mein
Herz, ohne zu erröthen, öffnen möchte und müßte
weil er mich ſo gekannt . wie ich nicht mehr bin . weil er allein . . . den Punkt kennend, von dem ich ausgegangen bin . . . auch allein begreifen kann, wie ich bei dem Punkte angelangt bin, auf dem ich mich jetzt befinde .
„Wer iſt dieſer Vertraute? von wem wollen Sie ſprechen?“
„Von meinem Vetter .. . Maurice Dumirail.“
VIII.
Herr d'Otremont konnte bei dem Namen Maurice
eine Bewegung peinlicher Ueberraſchung und edler
Eiferſucht nicht verbergen; er ſträubte ſich dagegen, einen ſo tief geſunkenen Menſchen (er kannte die Geſchichte mit dem nachgemachten Brief noch nicht), er ſträubte ſich dagegen, einen ſolchen Menſchen ſich als Vertrauten vorgezogen zu ſehen; er glaubte mit Recht, daß das abſolute, freiwillige Vertrauen ſelbſt des geſunkenſten Geſchöpfes ehre, der es einflößt.


