Teil eines Werkes 
5. Band (1856)
Entstehung
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fallen, wo die Piſtolen lagen: hinter ſich hat er die Klingelſchnur, welche mit ſeinem Arbeitszimmer in Verbindung ſteht, und er antwortet:

„Herr Dumirail, es muß ein Exempel für die Familienſöhne ſtatuirt werden ... ſie ſollen ſehen, wohin der keichtſinnige Lebenswandel führt Ich werde morgen meine Klage bei dem Procurator ein⸗ reichen.“

Meiſter Thibaut, der im Grunde des Herzens ein gutmüthiger Mann war, wollte trotz des Ab⸗ ſcheus und der Entrüſtung, welchen ihm die Hand⸗ lung Mauricens einflößte, keineswegs, wie man ſagt, dieſem jungen Manne eine Lection geben; der Raub, deſſen Opfer er durch Frau von Hansfeld geworden, gab ihm, wenn er auch das Vergehen nicht entſchul⸗ digte, das er ſo eben hatte begehen wollen, doch einen Schein von Repreſſalie oder erzwungener Re⸗ ſtituirung.

Maurice, der den geheimen Gedanken des Notars nicht kannte und ihn erklären hörte, daß er ſeine Klage beim Procurator einreichen werde, hielt ſich für verloren. Der Schrecken ſetzte ihn in Verzweif⸗ lung und der Heftigkeit ſeines Charakters, die er bis dahin beherrſcht, nicht länger Meiſter bleibend, ſtürzte er ſich auf den Schreibtiſch, um mit Gewalt die Vernichtung des nachgemachten Briefes zu er⸗ zwingen.

Herr Thibaut, der mit dem Blicke alle Bewegun⸗ gen des Familienſohnes verfolgt hatte, zieht plötzlich mit der einen Hand an der Glockenſchnur, die mit dem Bureau correſpondirt, und ergreift mit der an⸗

„