Teil eines Werkes 
5. Band (1856)
Entstehung
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Ihr Vater . . . und wie ſcharf ſah er die Zukunft voraus, indem er auf ſo nützliche Weiſe über ſein Vermögen verfügte!“

„Haß und Fluch über ihn! es iſt ſeine Schuld, wenn ich ſo weit gekommen, als es wirklich der Fall,“ verſetzte Maurice mit dumpfer Wuth, indem er aus ſeiner Beſtürzung erwachte. „Ach, wenn er mich nicht ſeiner Erbſchaft beraubt hätte! . . .“

„Sie hätten ſie verpraßt, wie Sie es mit der Ihrer Mutter gemacht. Sie hätten ſich einige Jahre ſpäter ruinirt und entehrt, das wäre alles!“

„Herr Thibaut,“ murmelte Maurice bittend und vor Schreck zitternd, „ich beſchwöre Sie . . . ſeien Sie edelmüthig . . verderben Sie mich nicht! . . . o verderben Sie mich nicht!“

„Sie geſtehen alſo Ihre Schande ein?“

„Antvinette hat mir mehr als hunderttauſend Franken abgeliſtet unter dem Vorwande einer Speculation, die gar nie ſtattfand .. . ich wollte . . .“

„ . . Sie wollten einen Theil dieſer Summe ſich wieder verſchaffen . . das iſt ſchändlich! ja noch mehr.. das iſt thöricht! . . . Sie mußten in die⸗ ſem Falle eine gerichtliche Klage gegen die Baronin einreichen.“

„Konnte ich das! Die Elende hatte, meine Leicht⸗ gläubigkeit, mein Vertrauen mißbrauchend, ſich mit mir ins Reine geſetzt . . . Ich zog einen Advocaten zu Rathe: alle Verfolgung wäre unnütz geweſen.“ „Dann erträgt man als ehrlicher Mann die Fol⸗ gen der Thorheit . . . und begibt ſich nicht auf den Weg, der direct zur Galeere führt!“

Maurice begann, ſeine Lage für eine verzweifelte