Teil eines Werkes 
5. Band (1856)
Entstehung
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„Des königlichen Procurators niederlegen werde .. „pſpielen Sie doch den Unſchuldigen . . .“

„Das iſt Ernſt . .. was Sie da ſagen? . . .“ ſtotterte Maurice, vor Schrecken ſchauernd, „Sie wollten . . .“

„Herr Maurice Dumirail,“ antwortete Herr Thi⸗ baut mit furchtbarer Betonung, „ich werde die Fälſcher in das Bagno ſchicken.“

Trotz der energiſchen Härte ſeines Charakters und ſeiner herculiſchen Kraft fühlt er die Kniee unter ſich wanken; er ſieht ſich genöthigt, ſich auf die Ecke des Schreibtiſches zu ſtützen; ein Schreckensſchwin⸗ del verwirrt ſeinen Geiſt; er hatte angenommen, im ſchlimmſten Falle habe die Entdeckung ſeines Spitz⸗ bubenſtreichs keine andern unangenehmen Folgen, als daß er in den Augen des Notars entehrt ſei und daß dieſer, die in dem verſtellten Brief verlangte Summe verweigernd, ihm den Brief wenigſtens zu⸗ rückgeben werde . . aber die Drohung einer Cri⸗ minalklage erfüllte ihn mit Schauder, ſeine Kehle trocknete aus; er war am Erſticken. Er konnte nur noch mit ſchwacher Stimme ſtottern:

„Ach, Herr Thibaut . . . Herr .. Thibaut...“

„Sie verdienen weder Nachſicht, noch Mitleid,“ antwortete der unerbittliche Notar. „Sie haben hier in meiner Gegenwart das Andenken Ihres Vaters unwürdig beſchimpft, . . . indem Sie die edle Stif⸗ tung, die er auf dem Morillon machte, in den Koth zogen . . Sie ſagten, Ihr Vater habe Sie beſtohlen es iſt Ihr eigenes Wort . . . er habe Ihnen eine Million geſtohlen, um zwanzig Barfüßige zu beherbergen . . . ach! wie gut kannte er Sie ..