Teil eines Werkes 
5. Band (1856)
Entstehung
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Meiſter Thibaut laut hinzu, ohne Maurice dabei an⸗ zuſehen: ⸗

„Ich habe keine fünfzigtauſend Franken zu Hauſe

ich werde Ihnen eine Anweiſung auf meinen Banquier geben .. .

Und indem er unverſehens den Blick erhob und Maurice anſah, fügte er hinzu:

„Welches Datum haben wir? ...5

Der Notar unterbricht ſich plötzlich; er hat auf den Zügen des jungen Mannes einen Ausdruck von Erleichterung, Freude und Triumph ſo außerordent⸗ licher und darum ſo bezeichnender Art bemerkt, daß ſeine Zweifel von Neuem auftauchen, ja ſich vermehren, und um ſich durch eine ſichere Probe Gewißheit zu verſchaffen, legte er ſeine Feder neben die noch nicht zu Ende geſchriebene Anweiſung und ſagte:

„Im Ganzen genommen . . kann ich Ihnen die Mühe erſparen, zu Frau von Hansfeld zurückzu⸗ kehren; ich werde ihr die Summe bringen, die ſie verlangt: ich habe gerade etwas bei meinem Banquier zu beſorgen; ich werde mich zu ihm begeben, die Summe erheben und . . .“

Der Notar vollendet die Phraſe nicht; er hat die plötzliche Zerſtörung in den Zügen des leichen⸗ blaß gewordenen jungen Mannes bemerkt, deſſen blaue Lippen convulſiviſch zittern.

„Elender!“ ruft Herr Thibaut, „Sie wollen mich täuſchen. . . Sie ſind ein Fälſcher!“

„Wie was? . Unverſchämter, der Sie ſind!“ ſtottert Maurice mit erſtickter Stimme. „Sie aei .

„Ja, zum Teufel, ich wage es, etwas zu ſpät