Teil eines Werkes 
5. Band (1856)
Entstehung
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Thibaut, Herrn Maurice Dumirail zweiund fünfzig⸗ tauſend Franken auszubezahlen, welche, nebſt achttauſend Franken, die ich zu Hauſe habe, die ſechzigtauſend Franken vollzählig machen, deren ich heute Abend bedarf.

„Sage zweiundfünfzigtauſend Franken, für welche dieſes Billet Ihnen als Em⸗ pfangsbeſcheinigung dienen mag.

„Tauſend Freundliches „Baronin von Hansfeld.“

„Dieſer Brief iſt doch von der Hand meiner Clientin,“ ſagte der Notar zu ſich. „Es iſt unmög⸗ lich, ſich zu täuſchen . . . ich namentlich kann nicht getäuſcht werden! Und dennoch, wie kommt es, daß in dem Billete, das ſie mir vor einer Stunde ge⸗ ſchrieben, ſie nicht ein Wort von Erhebung einer ſo beträchtlichen Summe ſagt . . . Dieſer Umſtand hatte meine erſten Zweifel hervorgerufen, um ſo mehr, als ich dieſen Schuft alles zu thun für fähig halte . . . ſelbſt ein Falſum zu begehen! eine Schändlichkeit, die in meinen Augen nicht größer iſt, als auf Koſten von Athenais zu leben, denn ich bin nicht der Dupe ſeines Leugnens . . . Er iſt purpurroth bei dem Na⸗ men meines frechen Weibes geworden er hätte ſie alſo verlaſſen . . . das begreife ich übrigens. .. um der Galan dieſer Baronin zu werden? Es muß ſo ſein, denn, noch einmal, dieſes Billet iſt offen⸗ bar von der Hand meiner Clientin .. Aber mir fällt ein, der Brief, den ſie mir ſoeben geſandt, iſt hier; vergleichen wir ſie einmal!“

Herr Thibaut tritt an ſeinen Schreibtiſch, nimmt

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