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ſetzt ruhig, indem er mit der größten Ungezwungen⸗ heit dem Notar den Brief gibt, den er ſoeben aus ſeinem Portefeuille genommen:
„Dieſen Morgen, als ich Antvinette verlies, über⸗ gab ſie mir dieſes Billet für Sie. . . indem ſie mich von dem Inhalt deſſelben unterrichtete.“
Meiſter Thibaut nahm den Brief, öffnete ihn und las.
Man kann ſich die Bangigkeit nicht denken, welche der glühende und feſte Blick von Maurice verrieth, während der Notar den Brief von Frau von Hans⸗ feld las aber, ſo zu ſagen den Augenblick vor⸗ ausfühlend, wo Meiſter Thibaut die Augen zu ihm erheben würde, verbirgt der junge Mann, ſeiner ſelbſt Herr bleibend, obgleich ein kalter Schweiß an ſeinen Schläfen ſteht, ſeine Ungeduld unter der Gleichgültigkcit ſeiner Phyſiognomie und ſtreift nach⸗ läſſig über die Wellen ſeines dicken, braunen Bartes.
In dieſem Augenblicke betrachtet der Notar, nach⸗ dem er den Brief geleſen, den Ueberbringer mit einem zweifelvollen Erſtaunen . . . aber der Zweifel wird durch die offenbare Theilnahmloſigkeit von Mau⸗ rice verſcheucht.
Der Tag neigte ſich, das Cabinet wurde ziemlich dunkel, Herr Thibaut entfernt ſich von ſeinem Schreib⸗ tiſch, tritt an ein Fenſter, liest den Brief der Frau von Hansfeld mit verdoppelter Aufmerkſamkeit, und wieder heftet ſich der Blick von Maurice mit furcht⸗ barer Bangigkeit auf den Notar.
Das Billet von Antoinette lautet folgender⸗ maßen:
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„Wollen Sie die Güte haben, lieber Herr


