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wortete Maurice, bis an die Stirne erröthend und die Brauen zuſammenziehend, „welches Intereſſe ha⸗ ben Sie, zu wiſſen ..
„Ich will Ihnen die Sache erklären,“ verſetzte Meiſter Thibaut mit einer geheuchelten Bonhomie. „Denken Sie ſich vor ungefähr ja . fünfzehn Jahren mindeſtens .. richtig, denn da⸗ mals war meine Frau zweiunddreißig Jahre, ſomit wäre ſie jetzt achtundvierzig. . . machte ich ihr ein Geſchenk mit dieſer Garnitur von Knöpfen, welche Sie an Ihrem Gilet tragen.“
„Sie ſind durchaus im Irrthum, mein lieber Herr Notar,“ verſetzte Maurice, indem er ſeine Sicher⸗ heit wieder fand; „ich kaufte dieſe Knöpfe vor eini⸗ gen Tagen bei einem Juwelier . . .“
„So kennen Sie alſo meine achtungswürdige und züchtige Chehälfte, Athenais Thibaut, verwittwete Blanchard, nicht?“
„Ich habe nicht die Ehre, Madame Thibaut zu kennen.“
„Verdammt! wenn Sie das für eine Ehre hal⸗ ten, ſo wäre das Ihrerſeits ein großartiges Mißver⸗ ſtändniß . . denn Athenais ..
„Verzeihung . . . Sie ſeien zu ſehr beſchäftigt, haben Sie mir geſagt, und ich möchte Sie nicht lange in Anſpruch nehmen, ich komme zum Zweck meines Beſuches,“ verſetzt Maurice in ſeinen Taſchen ſuchend, aus denen er ein Portefeuille zieht; in dieſem Augen⸗ blick wird ſein Geſicht, das bei dem Namen Madame Thibaut ſich purpurroth gefärbt, blaſſer als es vor⸗ her geweſen, große Schweißtropfen beginnen auf der Stirne des jungen Mannes zu perlen, aber er ver⸗


