Teil eines Werkes 
5. Band (1856)
Entstehung
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baut zufüllig ſeinen Blick geworfen, ihn zu frappiren ſcheint, denn er ſagt zu ſich:

„Ich täuſche mich nicht! Ich kenne dieſe Garni⸗ tur Knöpfe von Korallen und Perlen; ich machte einſt Athenais damit ein Geſchenk, um den Leib ihres Kleides damit zu ſchmücken, als ſie ſich für einen Maskenball als Marie von Medicis coſtümirte . . . Wäre zufällig dieſer Unglückliche der Buhle, der mei⸗ nen Teufel von Frau vollends ruiniren hilft! Wenn dem ſo wäre. welch' ein Handwerk . . ah! das iſt zu gemein! Da ſehen wir, wozu uns die Thorheit ſchlechter Aufführung bringen kann: mit einundzwanzig Jahren mehr als fünfundzwanzig tauſend Livres Ren⸗ ten beſitzen und nach Verfluß von wenigen Jahren darauf reducirt zu ſein ... ſich an eine abſcheuliche alte Frau zu verkaufen und auf ihre Koſten zu leben

iſt das nicht der höchſte Grad von Entwürdi⸗ gung, von Abſcheulichkeit! Und wenn man be⸗ denkt, daß, wie der Mandatar der verſtorbenen Ma⸗ dame Dumirail mir ſagte, dieſer Maurice, der heute ein gemeiner Buhle iſt . . im zwanzigſten Jahre das Muſter eines Sohnes und eines ſchönen jungen Mannes war. Hl Paris! ... Paris!. wie viele ſolcher teufliſchen Umwandlungen ſind Deine Schuld! Aber wenn Maurice an dem Haken von Athenais hängt, ſo kann er doch nicht um Geld zu mir kommen? . .. falls Athenais, als vorſichtige Frau, ihrem Galant nicht etwa bloß Eſſen, Wohnung, Kleider und Theater bezahlt . und wenig oder gar kein Taſchengeld gibt . .. damit der Schuft nicht gar eine Gaſſenhure damit aushalte! .. Ach! welch' hubſche, ehrenwerthe, einladende Haushaltung! Aber