Teil eines Werkes 
5. Band (1856)
Entstehung
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kein Freund von Frau von Hansfeld . . . Vielleicht weil Sie zu ſehr ihr Freund geweſen, he, he! . ..“ „Jedenfalls hätte ſich dieſe Liebe in einen ſoliden Haß verwandelt, von dem ich dieſer Kreatur bald einen rührenden Beweis geben werde Ich habe alte Rechnungen mit ihr auszugleichen.“

„Und Sie ſind in Geſchäftsſachen von ſerupulö⸗ ſer Pünktlichkeit . .. Aber welche Rache kann man an einer jungen und hübſchen Frau nehmen?“ „Welche Rache? .. Das iſt mein Geheimniß und was noch mehr . das Ihrige, lieber

Herr Thibaut!“ „Wie das?“ „Sie haben die Waffe, die ich gegen Frau von

Hansfeld gebrauchen will, geſchmiedet und geſchärft.“ „Ich hätte etwas geſchmiedet. . und geſchärft? Wie, mein lieber Client, Sie moquiren ſich über Ihren ergebenen Diener?“ — „Ich moquire mich nicht ... Der Zufall ließ mir eine Waffe in die Hände fallen, deren Trag⸗ weite ich nicht kannte . .. Ihnen verdanke ich nun dieſe Wiſſenſchaft, und Gott ſoll mich verdammen! dieſe ſtörrige Courtiſane wird in ihrem Leben keinen ſchmerzlicheren Schlag bekommen haben.“

„Das iſt ein Räthſel . mein lieber Client und ich will mir, wie man ſagt, nicht länger den Kopf zerbrechen. . Sie ſind wirklich blutdürſtig! Im Ganzen thut dieſe arme Baronin nichts mehr und nichts weniger als ihresgleichen.“ „Sie ſind ſehr nachſichtig . . „Ja, daran iſt Athenais Schuld.“

„Wenn Sie nachſichtig ſind?“