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„Allerdings denn neben ihr erſcheinen mir alle andern Frauen wie kleine Engel . . . Sie ver⸗ ſchönt in meinen Augen das ganze übrige Menſchen⸗ geſchlecht. Aber ernſthaft geſprochen, Frau von Hansfeld iſt nicht mehr, noch weniger Coquette, als ihresgleichen.“
„Hat ſie dieſen unglücklichen Maurice Dumirail nicht ruinirt?. . Sie wiſſen das mehr, als irgend Jemand, Sie, ſein Notar.“
„Allerdings wurde in weniger als vier Jahren das Erbe ſeiner Mutter im Betrag von fünfmalhun⸗ dert und ebenſo vielen tauſend Franken verpraßt. .. aber wir wollen gerecht ſein, er hatte ſeinen guten Theil daran: er beſaß ein hübſches Hotel, ſechs Pferde in ſeinem Stall, hielt offene Tafel, eine Loge in der Oper und alles, was daraus folgt, das Lands⸗ knecht nicht gerechnet, das ihn vollends lieferte .. denn, als er ſeine noch ungefähr fünfzigtauſend Fran⸗ ken beſaß, legte er ſich aufs Spielen, um ſeine Verluſte wieder einzubringen, und unter anderem verlor er zehntauſend Franken in Einer Nacht. All' das iſt wahrhaftig nicht in die Taſche der Baronin gefloſſen!“ 2
„Maurice ſagte mir und wiederholte Jedem, der es hören wollte, daß er der Hansfeld für zwei⸗ oder dreitauſend Louisd'ors Diamanten geſchenkt.“
„Zum Teufel, wenn man eine Femme entretenue, welche Millionärin iſt, als ſeine Maitreſſe ausgibt ſo müſſen auch die Ausgaben im Verhältniſſe ſteigen; ich wundere mich, daß Sie, ein Mann von Welt und ſo großer Erfahrung, dieſe Sache nicht


