Teil eines Werkes 
5. Band (1856)
Entstehung
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leihen; andernfalls entgehen Sie einem immerhin bedauernswerthen Streite nicht.“

„Sie haben Recht, es gibt kein anderes Mittel, dieſen Schuft los zu werden,“ verſetzte der Notar.

Dann wandte er ſich an ſeinen Schreiber und ſagte:

„Melden Sie Herrn Dumirail, er möge noch warten . . in einer Viertelſtunde wolle ich ihn em⸗ pfangen . . .“

Der Schreiber ging, um die Befehle ſeines Pa⸗ trons zu vollziehen.

III.

Bei dem Namen Frau von Hansfeld verdüſterte ſich die Phyſiognomie von Herrn d'Otremont und bekam einen beſonders feindſeligen Ausdruck; denn abgeſehen von anderem Unrecht, konnte er es An⸗ toinetten nicht verzeihen, daß ſie ihn einſt zum Mit⸗ ſchuldigen oder Werkzeug einer Art Meuchelmord hatte machen wollen, indem ſie ihn drängte, Mau⸗ rice zu einem ungleichen Duell herauszufordern. Richard ſagte deßhalb mit einem ſardoniſchen Lächeln zu dem Notar:

„In dem Augenblicke, wo Ihr Schreiber eintrat, ſprachen wir von Madame San Privato, welche trotz ihrer ſchändlichen Aufführung ſo ſtolz, ſo zartfühlend ſei. Welch' ein Unterſchied zwiſchen ihr und jenen Frauen, von denen die Hansfeld .. einer der haſ⸗ ſenswürdigſten Typen iſt? ℳ

„Sie ſind, wie ich wohl weiß, mein lieber Client,