Teil eines Werkes 
5. Band (1856)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

+

nügt, um einen ſchauern zu machen! ſagte Herr dOtremont lächelnd,ich gratulire Ihnen deßhalb von ganzem Herzen zu dieſer Erleichterung, dieſer Erlöſung von Ihrem Alpe .. Und was iſt aus Ihrer Frau geworden?

Ich hörte ſagen, daß ſie noch immer Eroberun⸗ gen macht . . . Das Alter (ſie zählt jetzt mindeſtens achtundvierzig) hat ſie noch nicht ruhiger gemacht, ſie ſcheint mehr Wehrwolf zu ſein, als je! und ſich für einen Hlibrius . . . eine Art Hercules zu in⸗ tereſſiren: ſo ſchildert mir ihn Blanchard, dieſer ab⸗ ſcheuliche kleine Buckel, der Sohn aus Athenais' erſter Ehe. Er iſt wüthend, ſeine Mutter ſein Vermögen aufzehren zu ſehen; er holte ſich bei mir Rath, wie er ſie an dieſer Verſchwendung hindern könnte.

In dieſem Augenblicke tritt einer der Schreiber des Meiſter Thibaut durch die kleine auf die Geheimtreppe führende Thüre ein und ſagt zu ſeinem Herrn:

Herr Maurice Dumirail wünſcht Sie ſogleich zu ſprechen, mein Herr . . . er hat eine ſehr drin⸗ gende Sache . . .5

Der Teufel ſoll ihn holen! verſetzte Herr Thi⸗ baut barſch, der plötzlich ernſt geworden,ſagen Sie ihm, daß ich beſchäftigt ſei, daß ich ihn nicht empfan⸗ gen könne oder beſſer. . . daoß ich ausgegangen das iſt das einzige Mittel, ſeiner los zu wer⸗ den

Wir ſagten, mein Herr, Sie ſeien in Ihrem

Cabinete .. .

Nun! ſo ſoll er warten . . . und wenn es ihn langweilt, zu warten . . . ſo ſoll er gehen . hal⸗ ten Sie ihn nicht zurück.