Der Schreiber verbeugte ſich und ging, indem er ſeinen Herrn mit Richard d'Otremont allein ließ.
U.
Der Name Maurice Dumirail ſchien auf Herrn d'Otremont einen eben ſo unangenehmen Eindruck zu machen, als auf den Notar, und dieſer ruft, als ſein Schreiber das Cabinet verlaſſen:
„Verflucht ſei dieſer Steifbettler! Ich glaubte
ſeiner los zu ſein, denn ich hatte ſeit ſechs Monaten nicht von ihm ſprechen hören. Er kommt ohne Zwei⸗
fel, um mir noch eine Anleihe von einigen hundert
Franken abzulocken wenn ich Anleihe ſage, ſo bin ich höflich . . . ich ſollte ein Almoſen ſagen. .. Aber ich habe genug Wohlthaten gegen ihn geübt... Ich habe meine Armen. .. Der Schuft hat mir in kleinen Summen nahe an dreitauſend Franken abgelockt, unter dem Vorwande, daß ich ſein Notar geweſen, als er noch Vermögen beſaß . aber das iſt lange her . . Er hat ſich toll ruinirt, wie ſo viele andere Familienſöhne, Vögel vom ſelben Fluge ſchlimm für ihn .. und.
Doch die düſtere Miene und das Schweigen des Herrn dOtremont bemerkend, fügt der Notar hinzu:
„Woran denken Sie denn, mein lieber Client... Sie ſcheinen traurig? „ ch denke allerdings an etwas ſehr Trauriges..“
„Was iſt das?“
„Dieſer Steifbettler, von dem ſie heute mit ſo gerechter Verachtung ſprechen. Maurice Dumirail,
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