Teil eines Werkes 
5. Band (1856)
Entstehung
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mens Armand, voll Wiſſen, Intelligenz und Ehrlich⸗ keit. Er beſaß mein ganzes Vertrauen . . . aber, verdammt! nachdem Athenais ihm den Arm zerſchla⸗ gen, wollte er den Fuß nicht mehr über meine Schwelle ſetzen, der arme Armand, aus Furcht, daß man ihm ein Glied nach dem andern zerbreche. Der Verluſt meines erſten Schreibers machte mich natür⸗ lich wüthend; ich machte eine Klage auf Scheidung gegen Athenais anhängig, nicht weil ſie mein Schreibern die Arme zerſchlug, ſondern weil ſie zur Toilette die ertravaganteſten Ausgaben machte, ohne von den Geſchenken zu ſprechen, welche ihre Galants erhielten . . . Sie begreifen . . . mit einer ſolchen Tournüre und Figur . . . wie die ihre . . . muß eine Frau. . ſich eine Buße auferlegen. und doch hatte ich ſie gerade wegen ihrer Häßlichkeit geheira⸗ thet, dieſe ungeheure Betrügerin von Athenais.

Betrügerin? . es ſcheint mir jedoch, lieber Herr Thibaut, wenigſtens Ihren Worten nach, daß ihre Figur und Tournüre hielten, was ſie ver⸗ ſprachen?

Im Gegentheil . . . Ich hatte mir gedacht: Athenais iſt dreißig Jahre alt, iſt Wittwe, und ob⸗ gleich ſie aus ihrer erſten Ehe . . . einen Sohn hatte, welcher Blanchard hieß, nebenbei geſagt, der zänkiſchſte, abſcheulichſte kleine Buckel, den die Natur gezeichnet hat, iſt das perſönliche Vermögen von Athenais ziemlich beträchtlich; ferner gleicht ſie einem als Frauenzimmer verkleideten Tambour⸗Major ..

ſie hat grüne Augen, eine Stumpfnaſe; ſie iſt roth

das müßte mit dem Teufel zugehen, wenn ſie mit ſolcher Geſtalt jemals im Stande wäre, meinen