indem er ſich mit dem Ausdruck feindſeliger Befrie⸗ digung die Hände rieb, als ob er aus den Mitthei⸗ lungen des Notars die Gewißheit geſchöpft, einem Rachegefühl fröhnen zu können. — „Alſo, mein lie⸗ ber Herr Thibaut, vorausgeſetzt, daß ich mich als der ehrerbietigſte Erzfilz gegen meine Ehehälfte zeige, wie Sie ſagen, muß ſie ihren Verdruß verbeißen, und während ſie das Wohlleben, den Luxus vergöt⸗ tert, beinahe im Elend leben?“
„Allerdings, da ſie keine Güter⸗, Bett⸗ und Tiſch⸗ trennung herbeiführen könnte, außer wenn ſie Ihre zu Grunde richtende Verſchwendung oder Ihre ſchlechte Behandlung nachweiſen könnte; auf dieſe Weiſe habe ich gegen Athenais primo die Trennung der Güter secundo die Scheidung von Tiſch und Bett er⸗ wirkt! Und das war nichts Kleines; denn ſie maß fünf Fuß ſechs Zoll und beſaß einen Umfang der mehr als proportionirt mit ihrem Körper war — ein wahres Monſtrum! Sie können danach beur⸗ theilen, von welcher Laſt ich durch dieſe Trennung befreit wurde . . denn, mein lieber Client . . . ich erſtickte beinahe in dieſer Haushaltung ... moraliſch wie phyſiſch.
„Nun, nun! lieber Herr Thibaut, ich möchte glauben, daß Sie Athenais nicht vorwerfen können, ſie habe ſich ſchwere Mißhandlungen gegen Ihre Perſon erlaubt?“
„Gegen mich? nein, allerdings nicht! . . . Meine Frau liebte mich dazu nicht genug aber in einem Eiferſuchtsſtreite zerſchlug ſie mit der Feuerzange dem beſten Schreiber, den ich in meinem Leben hatte, den Arm . es war ein allerliebſter Junge, Na⸗
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