Teil eines Werkes 
5. Band (1856)
Entstehung
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ich vermiethe das Hotel meiner Frau, ich verkaufe ihre Pferde, ihre Wagen, ich ſchicke ihre Leute fort und verpflichte ſie, wie ich zu leben, mit der größten Sparſamkeit, oder derber geſagt, mit ſchmutzigem Geize . . . Kann meine Frau mich rechtmäßig zwin⸗ gen, weniger ſparſam zu leben, und ſo den harten Entbehrungen entgehen, die ich ihr auferlege?

Durchaus nicht . . . Sie verfügen nicht über den Fond, ſondern die Revenuen des Vermögens Ihrer Frau, wie es Ihnen gut dünkt, und voraus⸗ geſetzt, daß Sie nie der gebührenden Rückſichten ge⸗ gen ſie ermangeln, daß Sie ſich als guter Haushäl⸗ ter des gemeinſchaftlichen Vermögens erweiſen, daß Sie die regelmäßige und vortheilhafte Anlage der Erſparniſſe nachweiſen, daß Sie die ſchmutzige Spar⸗ ſamkeit, die Sie Ihrer reinen Ehehälfte auferlegen, durch das Beiſpiel predigen . . . ſo hat ſie nicht ein Wort zu ſagen . . 4

Ich kann unſere gemeinſchaftlichen Ausgaben auf hundert Louisd'or jährlich reduciren, wie mich dünkt wenn die Einkünfte meiner Frau auch fünfzig . . ja hundert tauſend Livres Renten be⸗ tragen?

Allerdings können Sie, wenn Sie Luſt haben, Ihre Frau zwingen, ſich für ſich und Sie, auf zwölf⸗ hundert Franken jährlich zu beſchränken . . .

Und ſie muß ſich nach dem Geſetze fügen? Sie kann keine Klage gegen mich, die auf Trennung des Vermögens lautete, einreichen?

Nein, gewiß nicht.

Das iſt ja herrlich ich bin entzückt von dem, was Sie mir da ſagen, rief Herr dOtremont,