Teil eines Werkes 
5. Band (1856)
Entstehung
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geſchützt, als ſie einen Antrag auf Trennung der Güter, ja ſogar auf Trennung von Tiſch und Bett ſtellen kann, welcher Bitte ſtets willfahrt wird, wenn nachgewie⸗ ſen iſt, daß der Mann ein Verſchwender.

Im entgegengeſetzten Falle jedoch?

Wie?

Merken Sie, mein lieber Herr Thibaut, und ich will meinen Gedanken durch ein Beiſpiel verſinn⸗ lichen . . Ich nehme an, daß ich, ſtatt Junggeſelle zu ſein . . mich vor zwölf bis fünfzehn Jahren verheirathet hätte .. daß wir, meine Frau und ich, nach einigen Monaten, unter gemeinſchaftlicher Zuſtimmung, uns gekrennt .. .

Gut!.. Ach! daß man ſich ſo trennte.. ſogleich aus Vorſicht und Klugheit... wie viel glückliche Zeit würde man dadurch gewinnen! Ach! daß ich mich ſo von meinem Teufel von Weib getrennt!. .. ich hätte ein Dutzend Jahre köſtlichen Glücks unausſprech⸗ licher Ruhe. himmliſcher Seligkeit discontirt... O Athenais. fügte Meiſter Thibaut mit einem Tone komiſchen Ausrufs hinzu,v Athenais ich frage Dich, was hätte es Dir gethan, wenn Du gleich gegangen wäreſt . . . und auf dieſe Weiſe .. Deinen Scipio . . . in Ruhe gelaſſen, da er von Deiner Gegenwart befreit geweſen.

Welchen Scipio?

Den Scipio meiner Frau! das bin ich! Scipiv Thibaut . . . ich Scipio durch die Gnade meines Vaters, eines wahnſinnigen, tapfern Mitglieds des Clubs der Cordeliers, der in ſeinem republikaniſchen Feuereifer . . mich mit dieſem Namen des alten Rom getauft ...