Teil eines Werkes 
4. Band (1856)
Entstehung
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kommen und das ſteht nicht zu hoffen, nach dem was heute vorgefallen. Aber ich erkläre Ihnen, Sie mögen ſich beſſern oder nicht, zählen Sie nicht auf meine Erbſchaft; Sie müſſen Ihre ruchloſe Habgier büßen; Sie haben mir heute eine Probe davon ge⸗ geben, die mich ſchauern macht; ſie wird der Schrecken meiner letzten Tage ſein. Leben Sie wohl, mein Herr. Gott ſei Ihnen gnädig.

Es iſt aus! murmelte Maurice niedergeſchla⸗ gen, denn es erwachte in dieſem Augenblick die ſchwache Erinnerung an ſeine kindliche Liebe in ihm, und unwillkürlich trat die Bangigkeit vor der Zukunft vor ſeine Seele;es iſt aus! ich bin auf ewig von meinem Vater geſchieden . . .

Herr Dumirail verlor trotz ſeines unerbittlichen Entſchluſſes, die abſcheuliche Habgier ſeines Sohnes zu ſtrafen, doch nicht alle Hoffnung, da er die Nie⸗ dergeſchlagenheit Mauricens ſah.

Dieſer konnte durch eine Art feſten Willens ſei⸗ nem Untergange noch entgehen, wenn er die Ver⸗ führungen von Paris flieht, dem Einfluß von Frau von Hansfeld ſich entzieht, ſeinen Vater begleitet, der trotz ſo vieler Urſachen zur Abneigung furchtbar in dieſem Augenblicke litt, wo die letztern Fibern, die ihn noch an ſeinen Sohn banden, in ſeinem Herzen zerreißen ſollten.

Joſette trat in dieſem Augenblicke ein und ſagte zu ihrem Herrn:

Mein Herr, Ihr Gepäck iſt in den Wagen gebracht.

Herr Dumirail beeilt ſich nicht, ſich zu entfernen; er betrachtet mit einem plötzlich feucht werdenden Blick