Teil eines Werkes 
4. Band (1856)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

285

und beſitzen die nöthigen Kenntniſſe eines guten Land⸗

wirths.

Ich danke Ihnen für die Sorgfalt, die Sie in ſo reichem Maße auf mich verwendet, mein Vater, und ich . . .

Mein Herr, das ſind Worte, es handelt ſich um Thatſachen . . . Ich habe alſo aufs Pünktlichſte meine Pflichten gegen Sie erfüllt, was die Vergan⸗ genheit betrifft; was die Zukunft betrifft, ſo bin ich entbunden, für Sie zu ſorgen. Sie beſitzen jetzt die Erbſchaft Ihrer Mutter, . . . mehr als fünfmalhun⸗ derttauſend Franken .. . zwanzigtauſend Livres Ren⸗ ten . . . nicht bloß Wohlhabenheit . . ſondern Reichthum.

Seien Sie überzeugt, mein Vater, daß ich dieſe Güter nicht verſchwenden werde.

Sie werden darin um ſo kluger handeln, mein Herr, als ich Ihnen ausdrücklich erkläre . hören Sie wohl, fügte Herr Dumirail in feierlichem Tone hinzu,und dieſe Erklärung mag Ihnen den Kummer erſparen, wenn Sie mich länger oder kürzer leben ſehen müſſen . . . da Sie von heute an, mein Herr, ganz unintereſſirt bei der Frage meines Todes ſind! ich erkläre Ihnen ausdrücklich, ich verſichere Ihnen bei meiner Ehre, daß ich Ihnen keinen Obolus hinterlaſſe.

Herr Dumirail ſprach dieſe Worte mit einem Nachdruck, der Maurice keinen Augenblick länger an dem unerſchütterlichen Entſchluß ſeines Vaters zwei⸗ feln läßt; und gewiß, ſich enterbt zu ſehen, zittert er und bleibt ſtumm vor Beſtürzung und läßt die Stirne in tiefer Niedergeſchlagenheit ſinken.